Wieviel Sand nach vertikutieren?

Grundsätzlich sollten Hobbygärtner hier nicht beunruhigt sein, obwohl sich so mancher sicher leicht verunsichert die Frage stellen wird: Wieviel Sand nach Vertikutieren? Die Frage nach der Menge des Sandes, der sich nach dem Vertikutieren auf der Rasenfläche befindet, stellt sich allerdings nicht nur Einsteigern, denn auch so mancher Profi stellt sich ab und an die Frage, ob er nicht doch zu tief geschnitten hat. Meist ist dies unbegründet, wobei aber immer wichtig ist, dass die Grasnarbe wirklich nur angeritzt und auf gar keinen Fall durchtrennt wurde. Der Rasen sollte also auch optisch immer noch überwiegen, so dass das Gras nicht völlig in Sand untergeht.

Wichtige Tipps und Tricks für ein perfektes Vertikutieren

Wer sich dagegen erstmals selbst an die Arbeit mit dem Vertikutierer wagt, sollte am besten einige wesentliche Tipps und Tricks berücksichtigen. So lohnt sich bei einer Neuanschaffung der Kauf eines Rasenmähers mit integrierter Vertikutierfunktion, denn gerade dann, wenn es sich um eine neu angelegte und gut gepflegte Rasenfläche handelt, genügt eine einmalige Behandlung mit dem Vertikutierer, um störende Moose, Mulch oder Unkräuter zu entfernen. In Hinblick auf eventuell vorhandene Unkräuter gilt es zudem Vorsicht walten zu lassen, denn in einem solchen Fall kann ein Vertikutieren unter Umständen sogar konterproduktiv sein. Hier lohnt es sich, vor dem Einsatz des Vertikutierers erst die Art der Unkräuter zu bestimmen. Handelt es sich nämlich um eine stark wachsende Sorte, wie beispielsweise den Gundermann, so kann das Unkraut durch das Anritzen sogar im Wachstum angeregt werden. In einem solchen Fall sollte der Rasen zuvor gebürstet werden, so dass diese Unkräuter erst entfernt sind und man sich erst dann mit dem Vertikutierer dem alten Mulch, Moosen und sonstigen Verunreinigungen annimmt.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren?

Wer seinen Rasen selbst vertikutieren möchte, sollte sich bei der Wahl des korrekten Zeitpunktes am besten an den Profis des Fachs orientieren, denn gerade professionelle Gärtner nutzen für diese Arbeit die ersten Frühlingsmonate April oder Mai. In begünstigten Lagen und bei angenehm warmer Witterung kann auch schon Ende März vertikutiert werden, wobei aber sichergestellt sein sollte, dass es zu keinen Frösten kommt, bis die Grasnarbe nicht wieder vollständig festgewachsen ist. Sollte dies nämlich passieren, so kann der Rasen unter Umständen erfrieren oder zumindest lückenhaft werden, was es schließlich zu vermeiden gilt.

Kann mehrmals jährlich vertikutiert werden?

Ja, allerdings sollte zwischen den jeweiligen Behandlungen immer eine mehrwöchige Zeitdauer liegen, damit die Grasnarbe wieder vollständig fest werden und der Rasen sich von der Reinigung durch den Vertikutierer erholen kann. Wer also nach der ersten Behandlung im Frühling das Gefühl hat, ein zweites oder gar drittes Mal vertikutieren zu müssen, kann das ruhigen Gewissens tun. Hier sollten aber zwei bis drei Monate zwischen den einzelnen Behandlungen vergehen. Eine Alternative ist dagegen das Lüften bzw. Bürsten des Rasens. Dies kann schon nach wenigen Tagen oder einigen wenigen Wochen geschehen, so dass auch damit der Rasen zusätzlich belüftet und von Unkräutern befreit werden kann. Ebenso ist auf eine ausreichende Bewässerung und Düngung zu achten, damit der Rasen eine schöne sattgrüne Farbe erhält.