Wer vertikutiert meinen Rasen?

Die Frage: Wer vertikutiert meinen Rasen?, stellt sich sicherlich jeder potenzielle Grundstückseigentümer oder Hobby-Gärtner, der sich nicht sicher ist, ob er diese Arbeit selbst ausführen kann und möchte. Dabei ist die Antwort ganz einfach: Es lohnt sich wirklich, den Rasen selbst zu vertikutieren, denn die Arbeit ist genauso einfach wie das Mähen des Rasens. Wer sich lieber fachkundig unterstützen lassen möchte oder ohnehin die Möglichkeit hat, die Pflege seines Grundstücks an einen Fachbetrieb zu übertragen, wird bei jedem Landschafts- und Gartenbauunternehmen einen entsprechenden Kostenvoranschlag erhalten. Somit kann dann ganz bequem der entsprechende Anbieter ausgewählt werden, der die größte Sympathie erzielen konnte. Wer keinen Vertikutierer besitzt, der kann sich entweder einen kaufen (Unsere Vertikutierer Testsieger finden Sie hier), oder aber einen Vertikutierer mieten.

Was ist zu beachten, wenn der Rasen vertikutiert werden soll?

Wer die Frage: Wer vertikutiert meinen Rasen?, mit der Antwort: Ich selbst!, beantwortet, sollte dagegen einige Tipps und Tricks beachten, damit gleich der erste Versuch von Erfolg gekrönt sein kann. Im Großen und Ganzen ist es also ganz einfach, den Rasen zu vertikutieren, denn hierzu kann entweder ein Rasenmäher mit integrierter Vertikutierfunktion genutzt werden, oder aber ein spezieller Vertikutierer, so wie er im Fachhandel erhältlich ist. Dabei besteht oftmals die Möglichkeit, sich den Vertikutierer bereits im Fachgeschäft einstellen zu lassen, so dass also wirklich nichts mehr schief gehen kann.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum vertikutieren?

handvertikutierer altDer beste Zeitpunkt zum Vertikutieren des Rasens ist nach allgemeiner Auffassung von Profis und Hobbygärtnern natürlich in den Frühlingsmonaten April und Mai, denn dann ist der Boden und auch der Rasen besonders regenerationsfähig. Aber auch noch im Sommer und im frühen Herbst darf vertikutiert werden, wenn der Rasen eine zusätzliche Behandlung benötigt. Immerhin werden so altes Schnittgut und Moose sowie Kräuter bzw. Unkräuter entfernt, so dass der Rasen wieder genug Sauerstoff bekommt. Trotzdem ist es wichtig, dem Rasen zwischen den Behandlungen mehrere Wochen Zeit zu lassen, damit die Grasnarbe wieder richtig fest werden kann, die ja beim Vertikutieren um wenige Millimeter angeritzt wurde.

Welche Behandlungen garantieren einen gepflegten Rasen?

Zusätzlich zum Vertikutieren empfiehlt sich in zeitlichem Abstand von einigen Tagen bzw. Wochen ein Lüften des Rasens mit einem speziellen Aerator. Dazu werden kleine Löcher in den Rasen gebohrt, die eine erhöhte Sauerstoffzufuhr gewährleisten. Ebenso sollte der Rasen vor dem Vertikutieren ausreichend gewässert, aber nicht überwässert werden. Zudem ist es erforderlich und auch sinnvoll den Rasen zu mähen, denn immerhin wird beim Vertikutieren – wie erwähnt – altes Schnittgut entfernt, so dass ein nachträgliches Abharken in der Regel entfallen kann. Der Vertikutierer oder der Rasenmäher mit Vertikutierfunktion nimmt das Schnittgut auf und entfernt dieses, so dass der Rasen gleichzeitig sauber und gepflegt hinterlassen wird.

Welche ergänzenden Maßnahmen sollten berücksichtigt werden?

Aber auch verschiedene ergänzende Maßnahmen können mit dem Vertikutieren des Rasens kombiniert werden und führen so zu optimalem Erfolg in der Rasenpflege. So empfiehlt es sich, den Rasen nach dem Vertikutieren nach lichten Stellen abzusuchen, denn diese können mit einer Nachsaat problemlos behoben werden. Aber auch die Anwendung von speziellem Rasendünger verspricht nun guten Erfolg und sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Dabei lohnt sich das Düngen vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten.