Wann Vertikutieren im Frühjahr

vertikutierter rasen im FrühjahrDas Vertikutieren im Frühjahr ist mit Sicherheit die Behandlung, die den größten Erfolg verspricht, denn gerade in den Monaten April oder Mai ist der Boden und auch der Rasen besonders regenerationsfähig und schlägt somit auch besonders gut auf jede nur erdenkliche Pflegemaßnahme an. Wer sich also die Frage stellt: Wann Vertikutieren im Frühjahr?, kann sich diese mit den Monaten April oder Mai beantworten und sollte dann natürlich auch zügig zur Tat schreiten. Selbstverständlich lohnt sich auch die eine oder andere vorbereitende und ergänzende Maßnahme, auf die noch näher eingegangen werden soll. Wer aber trotzdem der Meinung ist, dass der eigene Rasen eine wiederholte Behandlung mit dem Vertikutierer vertragen kann, darf den Vorgang nach etwa 2 Monaten gerne wiederholen und so bis in den frühen Herbst fortfahren.

Erste Behandlungen nach der Winterpause

Trotzdem erfolgt die erste Behandlung nach der Winterpause meist nicht mit dem Vertikutierer, sondern entweder mit dem Gartenschlauch oder mit dem Rasenmäher, denn bevor der Rasen vertikutiert werden kann, muss für genügend Feuchtigkeit gesorgt werden. Staunässe ist allerdings zu vermeiden, so dass hier vorsichtig gewässert und auf eine Überwässerung verzichtet werden sollte. Ebenso empfiehlt es sich, den Rasen vor dem Vertikutieren im Frühjahr erst einmal zu mähen. Auf ein Abharken darf aber getrost verzichtet werden, denn beim Vertikutieren werden altes Schnittgut, altes Laub sowie Moose und Unkräuter ohnehin aus dem Rasen entfernt, so dass dieser gereinigt und belüftet wird.

Darf mehrmals vertikutiert werden?

Wer sich die Frage stellt: Wann Vertikutieren im Frühjahr?, sollte sich unter Umständen aber auch fragen, ob die Behandlung wiederholt werden kann, denn gerade dann, wenn besonders früh mit dem Vertikutierer gereinigt wurde, kann eine wiederholte Behandlung im Sommer oder im zeitigen Herbst sinnvoll sein. Grundsätzlich lautet die Antwort dabei also ja, wobei aber bestimmte Regeln beachtet werden sollten. So empfiehlt sich immer ein Schnitt und – wie erwähnt – auch eine ausreichende Bewässerung, wobei gerade diese im Sommer besonders wichtig ist. Auch sollte darauf geachtet werden, dass man nicht gerade während einer anhaltenden Hitzeperiode zum Vertikutierer greift, da dann eine Behandlung eher kontraproduktiv wäre. Immerhin wird die Grasnarbe hier um wenige Millimeter angeritzt und zu viel Trockenheit kann die Regeneration des Rasens stören oder sogar verhindern.

Wie kann man den Effekt verbessern?

Wer sich also für ein Vertikutieren im Frühjahr entscheidet, legt den Grundstein für einen sehr gepflegten und dichten Rasen, der zudem durch ein sattes angenehmes Grün überzeugt. Immerhin bietet es sich zu diesem Zeitpunkt auch an, erste Düngungen mit einem speziellen Rasendünger vorzunehmen. Auch lohnt es sich, den Rasen nach eventuellen lichten Stellen abzusuchen und diese mit Hilfe einer Nachsaat zu beheben, denn nicht nur die Pflegemaßnahmen wirken nun durch die erhöhte Regenrationsfähigkeit von Boden und Rasen besonders gut, sondern auch Samen geht jetzt bestens auf.

Lohnt es sich, zusätzlich zu aerifizieren?

Ebenso können weitere Behandlungen die Regeneration unterstützen. So lohnt es sich, den Rasen jetzt nicht nur zu vertikutieren, sondern nach einigen Wochen auch mit einem speziellen Aerator zu arbeiten. Durch das Aerifizieren wird der Rasen nochmals belüftet und mit Sauerstoff versorgt.