Vertikutieren gegen Unkraut

Grundsätzlich ist das Vertikutieren eine Maßnahme der Rasenpflege, die man sehr gut nutzen kann, wenn der Rasen stark von Unkraut befallen ist. Hierfür kann es verschiedene Gründe geben, wobei das Vertikutieren gegen Unkraut aber in jedem Fall eine wirksame Abhilfe schaffen wird. Dabei kann die Bearbeitung des Rasens mit dem Vertikutierer zwischen einmal und bis zu dreimal pro Jahr erfolgen, je nachdem, wie stark die betreffende Fläche verunkrautet ist. Sinnvoll ist dabei das Vertikutieren in regelmäßigen Abständen, so dass man dazu einmal den Frühling, den Sommer und den Herbst wählen sollte. Zudem ist es sinnvoll, den Rasen gleichzeitig auch weiter zu behandeln, so dass man beispielsweise für eine ausreichende Bewässerung sorgen sollte. Aber auch das Düngen des Rasens und das Nachsäen stehen hier unter einem sehr guten Erfolgsstern.

Wann sollte man bei Unkraut vertikutieren?

Über den besten Zeitpunkt für diese tiefgreifende Maßnahme der Rasenpflege streiten sich die Gelehrten bzw. die Profi- und auch Hobby-Gärtner, denn während die einen darauf schwören, in den beiden Frühlingsmonaten April und Mai zu vertikutieren, erlauben andere diese Maßnahme bis in den späten Herbst und somit in den Oktober hinein. Grundsätzlich ist es aber wichtig, einige Tipps zu beherzigen, damit der Rasen wirklich bildschön gepflegt werden kann.

Was ist beim Vertikutieren gegen Unkraut zu beachten?

Wenn irgend möglich sollte das erste Vertikutieren im Jahr also wirklich im April oder im Mai erfolgen. Der Grund hierfür liegt in der erhöhten Regenerationsfähigkeit von Rasen und Boden zu diesem Zeitpunkt. Hier kann es auch sinnvoll sein, für eine Nachsaat zu sorgen, wenn ein langer oder kalter Winter, aber auch eine lange Vernachlässigung der Rasenfläche dies nötig erscheinen lassen. Ebenso empfiehlt es sich, nach dem Rasen Vertikutieren zu düngen, denn auch Nährstoffe werden nun besonders gut vom Boden aufgenommen. Analog gelten diese Empfehlungen aber auch für eine wiederholte Behandlung im Sommer oder Herbst. Aber auch auf eine ausreichende, aber keinesfalls übermäßige, Bewässerung sollte nun geachtet werden, damit sich der Rasen optimal regenerieren und von der Behandlung profitieren kann.

Was versteht man eigentlich unter dem Vertikutieren?

Pendel-Vertikutierer Wolf-garten TestDas Vertikutieren ist eine Maßnahme, die bereits 1955 durch Thomas Mascaro entwickelt wurde und bei der es um eine tiefgreifende Reinigung und Belüftung des Rasens geht. Dabei geht das Vertikutieren noch eine Stufe weiter als das so genannte Lüften, das Aerifizieren, denn hier werden sowohl alte Schnittgutreste, aber auch Unkräuter und Moose aus dem Rasen entfernt, so dass dieser wieder frei atmen kann. Wer also seinen Rasen wirklich nachhaltig von Unkraut befreien möchte, sollte regelmäßig vertikutieren, denn durch das Anritzen der Grasnarbe wird der Rasen gelüftet und gesäubert. Das Ergebnis ist ein angenehm weicher und dichter Rasen von schöner sattgrüner Farbe.

Womit sollte vertikutiert werden?

Für das Vertikutieren nutzt man am besten einen Vertikutierer oder – sofern vorhanden – die integrierte Vertikutierfunktion des Rasenmähers. Dabei ist aber auch ein Vertikutierer eine gute Anschaffung, wobei es diese Geräte analog einem Rasenmäher in elektrischer, mechanischer oder bezinbetriebener Form gibt. Welchem Modell dann der Vorzug gegeben wird muss jeder Hobby-Gärtner oder auch Profigärtner selbst entscheiden, denn natürlich hat jede Ausführung ihre Vorteile und auch Nachteile.