Ab wann das erste Mal vertikutieren?

Rasen muss vertikutiert werdenDie Frage: Ab wann das erste Mal den Rasen vertikutieren?, kann grundsätzlich verschieden gedeutet werden, so dass hier auch verschiedene Antworten möglich sind. Somit kann man diese Fragestellung einmal im Kontext des Jahresverlaufs beantworten. Zum anderen ist aber auch eine Antwort in Hinblick auf das Alter des Rasens oder auch in Hinblick auf die weiterführende Behandlung nach dem ersten Schnitt im Jahr möglich. Um keinen der Punkte außer Acht zu lassen, soll auf jeden einzelnen kurz eingegangen werden. Weiterhin sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die optimale Vorbereitung und die Nachbereitung des Rasens auf das Vertikutieren wichtig. Doch auch ergänzende Behandlungen, die ebenfalls einen schönen dichten Flore garantieren und zudem eine Alternative bei Problemfällen sein können, sollen angesprochen werden.

Wann sollte das erste Mal vertikutiert werden?

Wer sich die Frage stellt: Ab wann das erste Mal vertikutieren?, und diese im Sinne des Alters des Rasens betrachtet, sollte hier als Faustregel festhalten, dass der Rasen schön dicht und fest sein sollte. Somit empfiehlt es sich, dass bei einer vollkommen neuen Rasenfläche erst im zweiten Jahr vertikutiert wird. Wer also im Frühling seinen Rasen anlegt, kann diesen im Frühling des folgenden Jahres vertikutieren, sofern die Rasenfläche im wahrsten Sinne des Wortes gut über den Winter gekommen ist. Wer dagegen den Jahresverlauf in den Mittelpunkt der Frage rückt, sollte sich an die bewährte Regel von Profis halten, und am besten in den ersten Frühlingsmonaten April oder Mai vertikutieren.

Wie sollte der Rasen vor- und nachbereitet werden?

In jedem Fall ist es aber wichtig, dass der Rasen vor dem Vertikutieren bereits einmal geschnitten bzw. gemäht wurde. Hier können gleich zwei Arbeitsschritte verbunden werden, denn immerhin wird beim Vertikutieren auch altes Schnittgut entfernt. Das erspart das Abharken des Rasens, denn der Mulch wird durch den Vertikutierer aufgenommen und in einem Auffangsack abgelegt. Gleichzeitig werden auch unerwünschte Moose und Kräuter aus dem Rasen entfernt und dieser belüftet. Wer allerdings schnell wachsende Unkräuter, wie den Gundermann, in seinem Rasen vorfindet, kommt um ein Bürsten vor dem Vertikutieren leider nicht herum, denn sonst wird eine explosionsartige Ausbreitung des Unkrauts riskiert. Dieses würde durch das Anritzen zu einer Teilung angeregt. Durch das zu vorige Bürsten werden solche Unkräuter entfernt. Ebenso ist auf eine ausreichende Bewässerung zu achten. Staunässe oder Überwässerung sollten dagegen vermieden werden. Ist der Rasen ungünstig gelegen und wurde von einem Frühjahrshochwasser heimgesucht, so sollte die Behandlung mit dem Vertikutierer verschoben werden, bis die Grasnarbe wieder angenehm fest geworden ist.

Welche ergänzenden Behandlungen garantieren einen schönen Rasen?

Die Behandlung mit dem Vertikutierer ist eine von vielen Möglichkeiten, um dauerhaft einen schönen Rasen zu erhalten. So empfiehlt sich als Ergänzung oder auch als Alternative die Behandlung mit einem so genannten Aerator. Dabei handelt es sich um ein Gerät zum Belüften und Bürsten des Rasens. Darüber hinaus sollten Gartenfreunde ihren Rasen regelmäßig mit einem speziellen Rasendünger versorgen, damit das Gras eine schöne Dichte und eine angenehme satte Farbe bekommt. Ebenso kann es sich aber auch anbieten, ganz traditionell selbst zur Pflege des Rasens beizutragen und diesen regelmäßig mit einem Laubharken zu säubern.